„Bergfest“
der Grabungskampagne 2012 – Ein Zwischenbericht
Zum 31. August war die Hälfte der 12-wöchigen Grabungskampagne
2012 vorbei und so einige der vielen offenen Fragen konnten schon geklärt werden.
Wichtigstes Ergebnis bislang ist wohl die nun sicher
nachgewiesene Steinumwehrung auf der Nord-, West- und Südseite der Anlage. Die
Fortsetzung auf der Ostseite kann möglicherweise schon durch die kürzlich
durchgeführten Bodenradaruntersuchungen geklärt werden.
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Mauerwerk auf der Südostseite der Anlage. |
Aber auch die chronologische Abfolge von Umfassungsmauer
und Turm ist nun deutlicher. Eine große Grube – mutmaßlich ein Kellereinbau –
zieht unter das Turmfundament, ist jedoch an die Umfassungsmauer angebaut. Dies
unterfüttert die bereits vermutete Abfolge, dass der Turm in die bereits
bestehende Ecksituation der Umwehrung gesetzt wurde. Auch durch den nur noch
maximal 50 cm hoch erhaltenen Wallkörper konnte ein erstes Profil gelegt
werden, dass Hinweise auf hölzerne Einbauten erbracht hat.
Die ersten 6 Wochen waren also schon sehr
erfolgreich und wir hoffen sehr, dass sich die zweite Hälfte der Grabung
genauso positiv entwickelt.
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Fortsetzung der Umfassungsmauer kurz vor der Südecke der Anlage, von der Westecke kommend. |
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